Wir Poeten sind selten so glücklich, daß die Könige uns lesen (Schiller)

"Schreiben ist eine besondere Form des Schwätzens." (Robert Musil)

Unsere Sprache, die Mutter aller Kommunikation wird nahezu täglich vergewaltigt, verbogen, verdreht, verstümmelt! Der nassforsche Hinweis der Sprach-Missbraucher, dass eben „neues Leben aus den Ruinen blüht“ schmerzt manchmal … Der Kreativität ist alles unheilig, ob man für den Besuch von „Bratis-Lover“ wirbt oder man die Alliterationen unserer Werbestrategen, „Geiz ist geil“, „Manner mag man eben“, „Milch macht müde Männer munter“, „Weil einfach einfach einfach ist“, vor dem Einschlafen mühsam aus den Gehirnwindungen schütteln muss. Der Dichter muss sein Werkzeug, die Sprache, handhaben können wie der Schmied seinen Hammer. Beide behauen ihre Werkstücke, gezielt, gekonnt, bewusst und wirkungsvoll, um sie zu formen. Erst durch die „Hammerschläge“ des Schriftstellers werden die Geschichten zum packenden Roman, das Stimmungsbild zum lyrischen Gedicht und der Dialog zur berührenden Theaterszene. Ich schreibe, weil ich bin! Und ich bin, weil ich schreibe! 
Pegasus im Joch
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© Christian Faltl 2017
Pegasus im Joche:  Ein satyrisches Gedicht von Friedrich Schiller aus dem Jahre 1795. In diesem Gedicht wird am Bild des zu falschen, unwürdigen Diensten gezwungenen Pegasus demonstriert, wie das Genie verkümmern muss, wenn es der Dichter, der Not des Lebens gehorchend, in den Dienst unangemessen kunstfremder Zwecke stellt. Ein Klick in das Bild führt zum Text des Gedichtes als PDF-Datei. Mit dem Lautsprecher-Button neben dem Bild kann man das Gedicht als Tondatei anhören, so wie ich es im Mai 2016 interpretiert habe.